Museum

Auf diesen Seiten sollen Bonanzaräder und dazugehörige Gimmicks, die über viele Jahre
zusammengetragen wurden, vorgestellt werden. Eine Galerie von zeitgenössischen
Originalfotos ist geplant. Außerdem werden auch Fotos , von insgesamt 6 ausgeführten,
Sonderausstellungen gezeigt ( hier anlässlich der IFMA 2001 ). Leider habe ich nur selten
Zeit, hier Neues einzuspeisen. Eine gute Möglichkeit, diese Raritäten einmal in Aktion zu
sehen, sind die, alljährlich stattfindenden, Vatertagstreffen. Infos dazu gibt es dann unter
www.polorad.de oder im Forum unter www.bonanzarad.net



Im Jahr 2001 auf üppigen 330 qm - viele
Schaustücke wurden erstmalig gezeigt.

Fleischmann 1:32, 4-spurig von 1968
Zeit zum Spiel blieb leider nicht allzu oft.


Micky, Rainer und Ute am stilvollem
Kunststofftresen aus den 70er Jahren

Boaaah-nanzaräder !!!! Ey, guck' ma' !
Damals war die Auswahl noch groß !


Fabrikneue Raritäten in Reih' und Glied.
IFMA 2001 wieder mit Publikumstag.


Danke an Micky (s.o.) und Rainer :
Treue Helfer während der gesamten Messe


Die Kinderecke : DDR-Roller, MIFA 12" und Schwinn 16 Zoll - Mädchenversion.

Zwischen den 2 Polizeimaschinen steht das
kleinste - fahrbare - Bonanzarad der Welt.

Die HO-Eisenbahn unserer Tochter Jana.
Der Vater spielt nur gelegentlich damit ;-)


FALLER HIT CAR : Die deutsche Ant-wort auf MATTEL's Heiße Räder Bahn.

Fotogene Location für das Interview mit
Messechef : Herr Aufderheide.....

.. .im Karmann Ghia von 1962 : Achtung -
Aufnahme !..-..Ton !..-..Klappe !!!


Die 60er : Bonanza, DKW und Karmann ;
dazwischen die Beatles - Tischdecke !


Vorne das metallic-rosa Tussi De Luxe,
dahinter das "kleinste der Welt".

Die 70er : DKW, Bonanzarad und
VW 1600 TL. ( Traurige Lösung )



Einer der lustigen Funde ist diese nebenstehende Anzeige von
Fichtel & Sachs aus einem alten HOBBY - Heft :
Am besten besticht der Satz : Wer nicht, nicht.
Ein echter Kracher.
Leider entstammt dieses Werk einer Loseblattsammlung - ein
genaues Veröffentlichungsdatum ist daher nur schwer zu
bestimmen. Die Firma Sachs ist 1895 aus den, 1886 ge-
gründeten, Herculeswerken hervorgegangen.
Würde man vom Jahr 1886 ausgehen, wäre das 75-jährige
Jubiläum im Jahr 1961 - definitiv zu früh für diesem Trend .
Geht man vom Jahr 1895 aus, so wäre diese Reklame, rein
rechnerisch, auf das Jahr 1970 einzugrenzen. Da allerdings noch
von einem neuen Trend zu sprechen, ist etwas spät aufgestanden
( und das waren die Leute von Sachs eigentlich nie ! )
- sind
doch die ältesten bekannten Bananensattelräder deutscher
Herkunft von ca. 1965 !
Wer es genauer weiß kann uns gerne mal schreiben .

Der Hercules High Riser ist mit seiner Federattrappe, vorne und
hinten, auch ein echter Klassiker - zum Fahren leider aber etwas
klein und, was noch vielmehr schmerzt, mit einer der
unbequemsten ( weil sehr schmalen ! ) Sitzbänke ausgestattet.
Der metallic - grüne Hercules - High Riser ist noch im Aufbau.
Vorab Fotos von dem sehr gut erhaltenen, und unverbasteltem,
Originalzustand. Dieses Rad gab es auch mit VICTORIA
Schriftzügen. ( Ein Produkt der Zweirad-Union / Nürnberg )

Hercules : Federattrappe vorne / hinten,...
...gelochter " Kettenkasten" beidseitig,...
...und dazwischen der "Kühlergrill". Cool.

Ein weiterer Kracher ist dieser Roller. Zugegeben -
das ist kein Bonanzarad, aber einiges ist schon sehr
spannend : Der Sattel aus Hartplaste mit Sissybar, und
der Herkunftsort, man ahnt es schon, die Ex -DDR.
Die Metallwerke Mühlhausen haben diesen Roller be-
reits im Jahr 1963 ( ! ) hergestellt, also eigentlich bevor
der Trend von den Staaten in den " Westen "schwappte.
( Design also vom Klassenfeind geklaut oder : wohl -
möglich den Trend gesetzt und nicht erkannt ! )

Eine der gelungensten Kreationen
ist das Rixe, Type Andre Bertin, mit
seinem Gepäckträger, der bei den
Kiddies damals wohl für blaue
Fingerchen gesorgt haben dürfte.
Wer da die Finger zwischen
bekommen hatte, mußte von Papa

befreit werden. Hier eine Variante,
die üppig getunt wurde. In der
Tasche sind natürlich YPS-Hefte.

Das gleiche Modell wurde auch als
Torpedo ( ebenfalls Type Andre
Bertin ! ) verkauft. Dieses steht als
ungetuntes, unbespieltes Exemplar
in der Sammlung. Die Gabeldecore
und die Original Rixe Glocke
verraten aber den tatsächlichen
Hersteller. Weitere Details über
diese Räder sollte es im geplanten
Bonanzaradbuch geben.

Hier Abbildungen vom
HWE ( Heidemann
Werke, Einbeck ) von
dem wir gerne behaupten,
daß allein der Ketten-
kasten ein eigenes
Museum verdient.
Sehr lässig : Nach unten
montierte Spiegel und
Blinker an der ZZ-Bar.

Dieses Original Kynast-BONANZA
dürfte wohl das Älteste - auf jeden Fall
aber das Längste - dieser Gattung sein.
Es wirkt schon beinahe unförmig.
Die Bügelklemmvorrichtung hält erst
wirklich gut, wenn " Kollege Rost "
Rahmen und Bügel zu einer Einheit
verbunden hat. Die Klemmvorrichtung
wurde wohl später so abgeändert, wie
es dann bei unserem T3 kopiert wurde.

Diese spätere, u.a. verkürtzte Version, war auch Vorbild
für das crazy D. T3 super de luxe. Besonders schön, und
besonders selten : der verchromte Console Shifter.
Der Cowboy im BONANZA Steuerkopfemblem könnte fast die Verbindung zur, damals aktuellen Fernsehserie,
knüpfen. Interessant ist auch, daß hier noch andere, ver-
mutlich zugekaufte, Gabelbrücken verwendet wurden.
Denn Die fertigte Kynast später auf eigenen Werkzeugen.
( Siehe dazu auch das T2 " Jupiter " ! )
Hier noch eine weitere BONANZA - Version,
die deutlich macht, was " Eisenbieger " alles
konnten: Auf Gewicht nahm man damals keine
Rücksicht, bedenkt man doch, daß die Kinder
nochmals mitunter 60 - 70 Prozent ihres Eigen-
gewichts chauffieren mußten. Das ist ungefähr
so, als würde unser Mountain Bike über 50 kg
wiegen ( ! ). Als Erwachsene haben wir heute
damit kein Problem: Wir bewegen diese 20 kg
mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht !

Hier das Bonanzarad der Engländer :
Der über 2 Mio. ( als Mk1 + Mk2 )
mal gebaute Raleigh CHOPPER !
Der plakative Schriftzug erzielte
denselben Effekt wie Bonanza in
Deutschland : Jenseits des Kanals
werden alle Räder diesen Typs so
genannt. Der Schriftzug auf dem
Haltebügel wurde vermutlich er-
forderlich, da dieses Rad auch in
Teile der U.S.A. geliefert wurde.

Hier einmal ein Foto der oben, im Text
der SACHS-Werbung, erwähnten
"Stoßstangen". Dieses Objekt gehörte
Freund und Helfer Rainer aus Essen.
Ebenfalls an diesem Rad die Onward-
Batteriehupe in Düsenform - auch ein
Designwunder. Dieses skurile Gefährt
war mehrfach auf unseren Bonanzarad-
treffen zu bestaunen.
Einen weiteren Bereich der Museumssammlung stellen Accessoirs dar, die
direkt oder indirekt mit dem Thema zu tun haben. Fotos, die wir nicht
vorenthalten möchte, werden hier nun in loser Folge eingespeist. Anfangen
möchte wir mit den hier gezeigten Modellen. Das nebenstehende Modell ist
ca. im Maßstab 1:20 gehalten und eignet sich fast schon für die fingerboard-
halfpipe. Beachten Sie auch die 1 DM-Münze : die gibt es auch nicht mehr.
Das unten gezeigte "POPCYCLE" von MATTEL ist erst bei genauerem
Hinsehen für uns "Bonanzafreaks" interessant : in dem "Glassarg" hinter dem
Fahrer ist ein verchromtes Schwinnstyle-Bananensattelrad auszumachen.
Dieses Unikum schreit geradezu nach einer 1:1 Verwirklichung. Baupläne
gibt es bestimmt unter www.hotwheels.com oder im nächsten YPS-Heft !









Zum weiteren Zeitvertreib noch ein paar Links zu befreundeten Seiten :
Gerd Siekmann's POPDOM , dem Museum für Design der 60er und 70er Jahre
Sascha Hermann's homepage www.saschi.com ist immer noch einen Besuch wert, dort gibt's u.a. die Fotos unserer Bonanzaradtreffen zu sehen. Also gerne mal reinschauen !!!
Und noch ein Surf-Tipp zur
Seite des befreundetem Raleigh Chopper Owners Club : www.rcoc.co.uk .( only english )

Schickt mir gerne eure Vorschläge für eine Linkliste.
Über eine gegenseitige Verlinkung würde ich mich freuen.

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